19th March Review on generated-x German webzine;for those who speak German
Skywise - morning star & give the devil his brew
(2001, Daredevil & 2004, Dogstar)
Die römische Band Skywise zählt mit ihrer Gründung im Jahr 1998 mittlerweile mit Sicherheit zu den dienstältesten Stonerkapellen. Ihre beiden bisherigen Alben liegen zwar schon ne ganze Weile zurück, sollten aber nach wie vor bei allen Stonerdudes Gefallen finden. Qualitätssiegel für ihre Musik dürfte allein der Release ihres Debütabums auf Daredevil Records sein. „Morning Star“ scheint für mich heutzutage zwar nicht mehr übermässig herausragend, konnte zu seiner Zeit aber fast an die damaligen Releases von Nebula, The Atomic Bitchwax, oder Lowrider heranreichen. Skywise klingen allerdings trotz dessen recht eigen, vor allem durch den herausstechenden Bass. Freunde von klassischem Riffrock werden hier sicher nichts zu meckern haben - es herrscht stets ein dicker Groove, Spaceeffekte und viel Gesangsdelay. Für mich persönlich könnten nur die Gitarren mehr Druck vertragen. Anspieltips wären „Rise From The Ashes” und “Earth 2012”.
Bei dem zweite Album “Give The Devil His Brew” wird mit den ersten Takten zunächst die bessere Produktion überdeutlich, wenn man, wie ich gerade, beide Alben unmittelbar hintereinander hört. Auch die Gitarre ist erfreulicherweise mehr in den Vordergrund gerückt und man hat in der Zwischenzeit einiges dazugelernt. Der Opener „No Words To The Wise“ klingt zwar wieder sehr nach Atomic Bitchwax, diesmal aber noch näher am Original mit coolen bluesigen Gitarrrensoli. Der nächste Song ist, auf das Vorgängeralbum bezogen, typisch Skywise, bevor „Digging Our Own Grave“ mit doomigem Riffing, Sitar und einer Spielzeit von über 10 Minuten überrascht, cool! Auch mit den folgenden Songs wird deutlich mehr Abwechslung als auf „Morning Star“ geboten und ich bin sehr gespannt auf das dritte Album, welches die Band momentan aufnimmt und laut „Insideraussagen“ ;-) sehr psychedelisch werden soll.
((( Christian Peters )))